BIOGRAPHY

"Musik lässt dich leuchten und weckt die Leidenschaft in dir!"

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf namens Lätti, in der Zeit in der man noch «Räuber und Poli» spielte. Das heisst, die anderen haben Räuber und Poli gespielt, ich wurde, wenn es um die Gruppenwahl im Sportunterricht ging, immer als letzte gewählt. Der klassische Aussenseiter sozusagen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube so kam die Kunst zu mir….

Ein Kind, welches mit roten Haaren geboren wird, muss ja etwas Besonderes sein, sonst würden sich die Menschen nicht ständig darüber unterhalten. Den Tieren war dies zum Glück egal. Sie haben mich inspiriert Musik zu hören, mich mit ihnen zu unterhalten und Bücher zu lesen. Bücher, wie Menschen sich verhalten und in welchen Welten sie leben. Die Freundschaft zu Tieren und die Musik bringen die Balance in mein Leben und diese ist für mich die optimale Lösung für fast jede Herausforderung. Gedanken schaffen schliesslich Realität.

Bist du schon mal in den Wald gegangen und hast ganz laut gesungen und geschaut wie es tönt? Unbedingt zu empfehlen, der Funfaktor ist gigantisch! Der Entdecker des, wie er es nennt, rohen Diamanten ist Winu. Winu, dachte ich mir, tönt ähnlich wie Winnetou oder Win-you, wirkt für mich interessant, von ihm lasse ich mich begleiten. Er hat mich so gesehen wie ich bin, nicht wie ich sein sollte. Dann kam Rolä mit einem Theaterstück…. mir wurde das Heft mit dem Text in die Hände gedrückt und los gings. Ich war über mich selbst sehr überrascht! Was es alles bewirkt und was alles möglich wird, wenn man Menschen an seiner Seite hat, die an einem glauben. Ein wunderbares Gefühl, welches einem motiviert jeden Tag Künstlerin zu sein. 

Die Frage wie die Musik zu mir kam ist wahrscheinlich immer noch nicht ganz beantwortet, aber ist dies überhaupt von Bedeutung? Von Huber inspiriert ist es doch viel wichtiger sich selbst zu sein und sich nichts gefallen zu lassen. Authentisch zu sein, ist ja auch so etwas wie Kunst. 

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"Zur Musik kommst du nicht, sie kommt zu dir!"

In meinem Fall:
Sie kam zu mir in Form einer lieben Mutter die mir von frühest an Lieder sang. 
In Form von Verwandten die mir zuhören (mussten) und mein Sackgeld aufbesserten. 
In Form von Lehrern welche einen Musikunterricht betrieben der diesen Namen auch verdient hatte. 
In Form von Freunden die mich ans DJ Pult liessen. 
In Form einer Gesangslehrerin die streng genug war. 
In Form von Mentoren, Freunden, Mit-Künstler, Weggefährten und Publikum, welchem gefiel und es gut fand was ich tat. 
In Form eines wohlgesonnen Universums, das alle grossen und kleinen Dinge für meinen Weg arrangiert. 
Und nicht zuletzt, und vor allem, in Form von Künstlern aus allen Zeiten der letzten 1000 Jahre welche es schaffen mein knorriges Herz zu berühren, mich zu inspirieren. 
So kam die Musik zu mir. 

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"Die Musik ist die kunstvollste Art, Botschaften zu übermitteln"

Zur Musik kam ich eigentlich relativ spät. Klar begleitet mich die Musik und der Gesang schon seit ich denken kann. Schon meine Gitarrenlehrerin in der 5. Klasse sagte einst, ich würde mich wohl irgendwann einmal als Sänger versuchen. Doch richtig gepackt hat es mich erst, als ich 2012 zusammen mit meiner Frau im Theater für den Männerchor Wattenwil-Bangerten mitspielte. Da lernte ich die geniale Truppe rund um Peter Hubacher kennen. Kurz nach den Konzerten im Frühling 2012 trat ich dann dem Männerchor bei und auf Empfehlung von Erwin Schneider begann ich mit dem Gesangsunterricht bei der A-One School in Lyssach. Nach fünf sehr wertvollen Jahren bei Erika Kipfer entschied ich mich, auch etwas Job-verschuldet, mit dem regelmässigen Unterricht aufzuhören. Trotzdem besuchte ich hie und da einen Workshop oder eine Masterclass bei der CVT-Gesangslehrerin Mei-Siang Chou in Bern, zu der ich auch heute noch mehr oder weniger regelmässigen Kontakt habe und ab und zu einen "Refresher" absolviere.


Als Ende September Erwin in einer kurzen WhatsApp Nachricht anfragte, ob ich dabei wäre, im Dezember 2021 an einem Abend zusammen mit ihm und Fabienne ein paar Weihnachtslieder im Wald zu singen dachte ich, klar, machen wir. Die Vorbereitungszeit ist etwas sportlich, aber so ein paar Weihnachtslieder... das klappt schon. Nun ja, aus ein paar Weihnachtslieder wurde schnell eine Setlist um eine gute Stunde mit Musik zu füllen und aus dem kurzen Auftritt im Wald wurde in Windeseile eine kleine Tournee. Ein Name musste her, Fotos, eine Homepage und, und, und. THE LIGHT ist geboren und was dieses Licht für uns noch alles erhellen wird, da sind wir wohl alle gespannt drauf. Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Moment, den ich mit Fabienne und Erwin geniessen darf.

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